Herzlich Willkommen beim Naturheilverein Heidelberg

Der Naturheilverein Heidelberg e. V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der sich satzungsgemäß die öffentliche Gesundheitspflege und Aufklärung zum Ziel gesetzt hat. Wir wollen dazu beitragen, die Naturheilkunde in ihrer Ganzheitlichkeit vorzustellen, mit interessanten und auch kritischen Vorträgen und Tipps für eine gesunde Lebensweise.
Der Verein ist Mitglied im Deutschen Naturheilbund eV (DNB) mit Sitz in Schloß Bauschlott in Neulingen.

Naturheilverein Baum

Aktuelles aus unserem Verein

Den Wahnvorstellungen der Moderne ganzheitlich begegnen

1 Mai, 2019

Der NHV HD war natürlich mächtig stolz darauf, Dr. med. György Irmey, den ärztlichen Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg, bei sich begrüßen zu dürfen. Als kurzen Einstieg gab er eine...

Weiterlesen

Blume zur visuellen Abgrenzung

Renaissance der Blutegel

21 Mrz, 2019

Der Vortrag der Heilpraktikerin Rita Modler aus Mannheim (www.praxisRitamodler.de) brachte uns viel Neues über die naturheilkundliche Anwendung der Blutegel. Schon in der Antike kannte und nutze man die Heilkräfte der Blutegel. Berühmte Ärzte...

Weiterlesen

Blume zur visuellen Abgrenzung

Berge als Heilmittel

7 Feb, 2019

Berge als Heilmittel – wissenschaftliche Betrachtungen einer spannenden These.  Jennifer Preißer, Outdoor- und Klettertrainerin, Geschäftsführerin der Firma Mountain & Soul UG und psychologische Beraterin, stellt die Frage in den Raum: Warum Bergsteigen? Wie...

Weiterlesen

Blume zur visuellen Abgrenzung

Homöopathie – Heilung durch Ähnlichkeit


16 Jan, 2019

Hahnemanns wissenschaftlicher Weg zum Simile-Prinzip  Roland Wolf Dipl. Biologe und Heilpraktiker Zusammenfassung: 1. HahnemannsBeobachtungen und Schlussfolgerungen  Der Vortrag beginnt mit der Beschreibung des medizinischen Systems zu Hahnemanns Zeit, der sogenannten Vier-Säfte-Lehre nach Galen....

Weiterlesen

Blume zur visuellen Abgrenzung

MUSIK ALS MEDIUM IN DER THERAPIE

7 Dez, 2018

Die Musiktherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie Lena Walter hat den letzten Vortragsabend im Jahr des NHV HD gestaltet. Allein die vielen Instrumente, die sie für diesen Abend mitgebracht hatte, waren ein Erlebnis.Sehr detailliert...

Weiterlesen

Blume zur visuellen Abgrenzung

Veranstaltungen 2019

05.06.2019

„Nie wieder Diät!“

Seminarzentrum AfG, Heidelberg

11.07.2019

„Grünkraft“ aus der Natur

Seminarzentrum AfG, Heidelberg

21.09.2019

„Wir impfen nicht!“ – Film von Michael Leitner

Seminarzentrum AfG, Heidelberg

13.10.2019

Aktionstag: „Die Heilkraft der Bewegung“

Seminarzentrum AfG, Heidelberg

11.11.2019

Hypnose – zwischen Mystik und Zugang zu Unterbewusstem

Seminarzentrum AfG, Heidelberg

09.12.2019

Der Körper ist das Universum

Seminarzentrum AfG, Heidelberg

Programmheft

Programmheft Icon

downloaden

Der Baum des Jahres

Die Flatter-Ulme ist Baum des Jahres 2019

Wer die buschigen Blüten der Flatter-Ulme einmal im Wind hat tanzen sehen, weiß woher die Art ihren Namen hat. 2019 rückt die Baum des Jahres Stiftung damit eine Ulmenart ins Licht der Öffentlichkeit, die bisher wenig bekannt ist. Umso spannender ist ihr vielseitiges Potential – insbesondere im urbanen Bereich. Dieses mit Verve in Szene zu setzen ist eine Aufgabe der Deutschen Baumkönigin 2019, Caroline Hensel. Mit Bundesministerin Julia Klöckner hat die Baum des Jahres Stiftung ab 2019 eine engagierte neue Schirmherrin.

Spricht man von Ulmen, denken die meisten wohl zuerst an das Ulmensterben im vergangenen Jahrhundert. Doch wo Berg- und Feld-Ulme insbesondere durch ihren dramatischen Rückgang traurige Berühmtheit erlangt haben, zeigt die Flatter-Ulme ein ganz anderes Gesicht. Ulmus laevis unterscheidet sich nicht nur botanisch deutlich von ihren bekannteren Schwestern, sie erwies sich auch gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger. Dass die Flatter-Ulme dennoch eine seltene Baumart in Deutschland ist, hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu tun. An diesem ist der Mensch nicht unschuldig: Flussauen und überflutete Gebiete sind landwirtschaftlichen Flächen gewichen, Flüsse begradigt und Feuchtgebiete trocken gelegt. Die wasserbegleitende Flatter-Ulme ist heute am ehesten noch in größeren Flusstälern wie dem Oberrheingraben, entlang der Donau, und in der Rhein-Main-Ebene anzutreffen.

Alle drei heimischen Ulmenarten mögen feuchte Standorte. Die Flatter-Ulme allerdings ist besonders „nah am Wasser gebaut“. Seit der letzten Eiszeit ist sie Teil unseres Ökosystems und hat sich unter verschiedensten Klimabedingungen bewährt. „Wir brauchen Baumarten, die den Herausforderungen klimatischer Veränderungen gewachsen sind.“ sagt die Deutsche Baumkönigin Caroline Hensel bei der Ausrufung im Berliner Zoo. Ulmus laevis kann bei der Revitalisierung von Bach- und Flussauen eine entscheidende Rolle einnehmen. Für Arten, die auf Ulmen angewiesen sind, ist die Flatter-Ulme ein regelrechtes Rettungsfloß. Auch im urbanen Bereich gibt es geeignete Standorte, auf denen der Baum des Jahres 2019 als widerstandsfähiger, attraktiver Stadtbaum punkten könnte: Viele Parks verfügen über Seen und wassergeprägte Bereiche, die ein geeignetes Biotop darstellen. „Nach Jahrhunderten der Lebensraumzerstörung ist es Zeit, die Flatter-Ulme neu ins Bewusstsein von Städteplanern und Forstleuten zu holen.“ so Hensel.

2019 tut sich auch bei der Baum des Jahres Stiftung einiges: Stiftungsgründer Dr. Silvius Wodarz gibt sein Präsidentenamt an Vereinsvorstand Stefan Meier ab. Verein und Stiftung danken Herrn Dr. Wodarz für seinen langjährigen engagierten Einsatz. Mit Bundesministerin Julia Klöckner und der Deutschen Baumkönigin 2019 Caroline Hensel hat die Flatter-Ulme gleich zwei engagierte Frauen hinter sich. Die Baum des Jahres Stiftung freut sich, mit Bundesministerin Klöckner ab 2019 eine neue Schirmherrin gewonnen zu haben. Caroline Hensel wird als Botschafterin für die Stiftung und die Flatter-Ulme in ganz Deutschland unterwegs sein. „Ich freue mich auf das Jahr. Mein Ziel ist es, ein neues Bewusstsein für die Flatter-Ulme als Teil unserer urbanen Landschaft zu schaffen. Dafür setze ich mich ein.“ erklärt die angehende Försterin Hensel.

Der Volksmund nennt Ulmen auch Rüster. Die Flatter-Ulme ist ein hochgewachsener Baum (ca. 35 Meter) der Feuchtwälder und Flussauen. Zusammen mit Stiel-Eiche, Esche, Berg-Ahorn und Feld-Ulme prägt sie dort die sogenannten Hartholz-Auenwälder. Sie hält dauerhaft feuchten Böden und längere Überflutungsperioden problemlos aus. Ganz besonders: Die Flatter-Ulme bildet als einzige heimische Baumart Brettwurzeln aus. (Diese kennt man sonst von Urwaldriesen und dienen einer höheren Stabilität.) Auch wenn die Flatter-Ulme die Nähe des Wassers liebt, kommt sie auch auf trockeneren Standorten gut zurecht. Ihre Zweige dienten früher dem Vieh als Winterfutter. Wenn es um die Verarbeitung ihres Holzes geht, ist die Flatter-Ulme jedoch eher eine Diva: Das Holz punktet mit schöner Musterung und Zähigkeit, lässt sich jedoch schwer bearbeiten.
Blume zur visuellen Abgrenzung